Donnerstag, 7. August 2008

Vielfältig und bunt zeigt sich der "Kaiserherbst" im Ferienland Kufstein

Rauschende Almabtriebsfeste, eine unglaubliche
Vielfalt des Outdoor-Angebots und ein abwechslungsreiches
Kinderprogramm machen die Festungsstadt Kufstein und ihre umliegenden
charmanten Gemeinden zu einem Urlaubsdomizil der Extraklasse.

All jene, die dem Ferienland Kufstein in Tirol im Spätsommer und
Herbst einen Besuch abstatten, kommen in den Genuss der unzähligen
Almabtriebsfeste, die sowohl in Ebbs und Niederndorf (13. Sept.), im
Thierseetal (20. und 27. Sept.) als auch in der Festungsstadt
Kufstein (20. Sept.) stattfinden.
Darüber hinaus erwartet die Gäste am Samstag, den 4. Oktober 08, der
jährlich stattfindende Herbstmarkt in der Festungsstadt.
Herbstprodukte vom Bauernhof, traditionelle Tiroler Handwerkskunst
und spezielle Schmankerln stimmen auf den "Kaiserherbst" ein.
Das Thierseetal steht am 26. Oktober 08 im Zeichen des
Leonhardirittes. Im Anschluss an den eindrucksvollen Festumzug findet
die Leonhardifeier mit Musik und bester Verpflegung statt.

KultUrlaub für Wanderer

Entspannte Familienwanderungen entlang klarer Bergseen sowie
anspruchsvolle Gipfel- und Klettertouren sorgen für uneingeschränkte
Wanderlust. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die
Themenwanderungen. So kann man sich beispielsweise in Bad Häring auf
die Spuren der Knappen und des Bergbaus begeben.
Schon zum Kult avanciert sind die "Wander-Erlebnis-Wochen" inkl. 7
Nächtigungen und geführten Wanderungen ab Euro 255.- in einem
***Hotel mit HP pro Person im Doppelzimmer. Termine in diesem
"Kaiserherbst": 06. bis 27. September und 13. bis 26. Oktober 2008.

Montag, 4. August 2008

Teure Tunnelprojekte - Schluss mit den Milliardengräbern!

Einen Stopp für teure und unwirtschaftliche
Tunnelprojekte fordert die Umweltorganisation VIRUS, nachdem beim
Koralmtunnel Kostensteigerungen von mindestens 250 Millionen Euro
bekanntgeworden sind. Sprecher Wolfgang Rehm: "Das ist sicher erst
der Anfang.
Projekte dieser Art sind Fässer ohne Boden, die kommende Generationen
belasten. Die dringend gebotene Ertüchtigung der TEN-Strecke Paris-
Bratislava auf ihrer letzten Meile ab Wien steht stattdessen auf dem
Abstellgleis. Dabei kostet sie im Vergleich nur ein Trinkgeld."

Kritik kommt auch am noch teureren Brenner-Basistunnel in Tirol.
"Solange das uneingeschränkte Diktat des freien Warenverkehrs die
Wegekosten künstlich niedrig hält, wird eine Verkehrsverlagerung
nicht greifen können, und das Geld für die aufwändige
Kapazitätserweiterung wäre sinnlos beim Fenster hinausgeschmissen",
kritisiert Rehm und fordert eine Junktimierung des Projekts mit
geänderten Rahmenbedingungen bei den Wegekosten.

Als "wahres Kostenwunder" bezeichnet die Umweltorganisation das
teuerste Infrastrukturprojekt in der Ostregion, den Lobautunnel.
"Rundherum erreichen die Kostensteigerungen schwindelerregende
Ausmaße, nur die ASFINAG bleibt mit ihren Kostenangaben bei 1,2
Milliarden, als ob die erfolgte Verschiebung des Baues nach hinten,
rasant steigende Preise etwa für Baustahl, gegenüber den Erwartungen
deutlich ungünstigere Untergrundverhältnisse keine Rolle spielen
würden," zweifelt Rehm die Glaubwürdigkeit dieser Zahlen an. Würde
man im Infrastrukturbereich übliche Kostensteigerungsraten
berücksichtigen, dann käme das Projekt auf 2,6 Milliarden und wäre
damit mehr als doppelt so teuer. In Zeiten von
Klimaschutzerfordernissen und der Erwartung langfristig steigender
Treibstoffpreise ist für VIRUS eine Redimensionieung des hochrangigen
Straßennetzes dringend geboten.