Bundesrat will gegen das Volk, die Patienten und die Kantone ankämpfen
Geht es nach dem Willen des Bundesrates, so soll nach dem heutigen Beschluss den Ärzten die Abgabe von Medikamenten in Zukunft vollends oder zumindest örtlich verboten werden. Wer also zur Konsultation eine Arztpraxis aufsucht, der erhält bei Bedarf eines Medikaments nurmehr ein Rezept, das irgendwo in einer Apotheke eingelöst werden soll. Egal, in welchem körperlichen, seelischen und psychischen Zustand sich der Patient befindet. Auch dann, wenn der Patient weder fahren noch gehen kann. Als Argument nennt der abtretende Bundesrat Couchepin, dass die Ärzte keine "Doppelrolle" inne haben dürften. Fakt ist aber, dass die Ärzte die volle Verantwortung für die Therapie und Heilung zu vertreten haben. Wieso sollen sie ihren Patienten dann keine Medikamente abgeben dürfen? Zumal in jeder anderen Dienstleistung, wie beispielsweise im Autoreparaturgewerbe, nach der "Diagnose" die "Therapie" mit entsprechenden Ersatzteilen ausgeführt wird. Beim Arzt ist es nicht anders. Das Medikament gehört zum Arzt wie das Stethoskop. Und zwar in Notfällen ebenso wie im Alltag! Kantone und Bevölkerung wollen die ärztliche Medikamentenabgabe! Der heutige Beschluss ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht zahlreicher kranker Menschen, sondern auch ein Eingriff in kantonale Hoheitsrechte. Die heutige Gesetzgebung überlässt es den Kantonen, selber über die Abgabe von Medikamenten zu entscheiden. In 17 Deutschschweizer Kantonen dürfen Ärzte heute in Notfällen und im Alltag Medikamente abgaben. Im Kanton Zürich wurde diese Meinung in den letzten zehn Jahren bereits drei Mal vom Volk gutgeheissen. Auch in anderen Kantonen fanden diesbezügliche Abstimmungen und Gesetzesrevisionen statt. Die Patienten wollen die beliebte, günstige, praktische und sichere Versorgung mit Medikamenten durch ihren behandelnden Arzt haben. Und zwar nicht nur in einem abgelegenen Dorf, sondern überall und in ihrer unmittelbaren Nähe. Der Bund stellt sich deshalb mit diesem Vorschlag - der nachweislich keine Kostenersparnisse bringt - gegen die Kantone, die dortige Bevölkerung und die Patienten. | ||||||
Montag, 26. Oktober 2009
Verbot der ärztlichen Medikamentenabgabe in der Schweiz
Freitag, 25. September 2009
Tourismuspolitik zum Anfassen - ÖHV holt Nationalräte ins Casino Innsbruck
Nationalrat vertretenen Parteien, davon
zwei Tiroler, Touristikern direkt Rede und Antwort. Zentrales Thema
sind Investitionen und Kreditvergabe. Ein Fachvortrag zur
Finanzierung zeigt Sparpotenzial auf.
Das Who is who der österreichischen Tourismuspolitik gibt sich ein
Stelldichein im Casino Innsbruck, darunter die Tiroler
Nationalratsabgeordneten Mag. Josef Auer (SPÖ) und Bürgermeister
Franz Hörl (ÖVP). "Zum ersten Mal haben Touristiker in Tirol
Gelegenheit, die höchsten politischen Repräsentanten der Branche
gemeinsam an einem Tisch zu treffen und ihre Fragen und Anliegen
direkt einzubringen. Hier haben Sie die Chance, Ihre Fragen direkt an
die obersten Tourismusvertreter im Lande zu richten", so die
Einladung von ÖHV-Generalsekretär Thomas Reisenzahn an die Tiroler
Tourismusunternehmer zu einer spannenden Veranstaltung.
Finanzierung hinterfragen heißt viel Geld sparen
Und die Tiroler Unternehmer haben viele Fragen und Anliegen,
besonders drückt der Schuh bei der Finanzierung: Kredite werden an
investitionswillige Hoteliers nur stockend vergeben, für laufende
Kredite werden mehr Eigenkapital und Sondergebühren verlangt, es wird
die Umstellung von Fremdkapitalkrediten verlangt, die Zinssenkungen
der Europäischen Zentralbank kommen nicht an.
ÖHV-Polit-Talk
Mit Vertretern des Tourismusausschusses aller im Nationalrat
vertretenen Fraktionen
~
Termin: Donnerstag, 1. Oktober 2009, 14.00 Uhr
Ort: Casino Innsbruck
Montag, 13. Juli 2009
HECTAS gewinnt Auftrag der Post
alle Postämter in Tirol täglich
zu säubern. Rund 100 HECTAS-Mitarbeiter werden dabei eingesetzt. In
nur drei Wochen hat das Team von HECTAS-Geschäftsführer Walter Buchner
die personellen und logistischen Voraussetzungen geschaffen:
"Das unterstreicht, dass HECTAS in der Lage ist, in kürzester Zeit
bundesländerweit die Reinigung von mehr als hundert Zweigstellen
professionell abzuwickeln. Unsere hohen Qualitätsstandards, die
fachliche Kompetenz unserer Mitarbeiter und unsere individuellen
Reinigungskonzepte überzeugen."
Laufende Kontrolle
Um den HECTAS-Kunden beste Qualität zu liefern, werden die
Postfilialen laufend von einem Objektleiterteam in enger
Zusammenarbeit mit dem vor Ort verantwortlichen Postmitarbeiter
kontrolliert.
Tägliche Reinigung garantiert
Einen besonderen Vorteil des Outsourcings hebt die Tiroler
Betriebsleiterin hervor: "Mit dem Auslagern der Reinigungsleistungen
gehören administrative Aufgaben wie das Suchen nach Urlaubs- oder
Krankenstandsvertretungen der Vergangenheit an. Unsere Kunden
können darauf vertrauen, dass die Reinigung jeden Tag planmäßig
durchgeführt wird."
Dienstag, 20. Januar 2009
Internationales Schlittenhunderennen von 31. 01. - 01. 02. 09 in Angerberg/Tirol
2. Internationales Schlittenhunderennen von 31. 01. - 01. 02. 09 in
Angerberg/Tirol
Und wieder weht ein Hauch von Alaska über Angerberg...
- Der Hund - dein Freund und Helfer. Dieser
Spruch lässt sich auch auf das bevorstehende Angerberger
Schlittenhunderennen anwenden. Denn der Vierbeiner ist das Herz
dieser Sportart, während der Schlittenhundeführer, der so genannte
Musher, das Gehirn darstellt. Diese Winterdisziplin ist mittlerweile
auch in Österreich weit verbreitet und die Ferienregion Hohe Salve
ist stolz, Angerberg als Austragungsort des bereits 2.
Internationalen Schlittenhunderennens präsentieren zu dürfen.
31. 01. bis 01. 02. 09 beim Forellenhof in Angerberg Embach
Nach dem großen Erfolg, der hervorragenden Gegebenheiten vor Ort,
der guten Streckenführung und des einzigartigen Besucherstroms kann
der RSSC Austria (Schlittenhundesportclub) das Rennen wie im letzten
Jahr wieder in Angerberg veranstalten.
Es werden wieder ca. 50 Teams erwartet, freut sich Präsident des
RSSC, Roland Bürger.
Lokalmatador ist diesmal natürlich wieder der Angerberger
Schlittenhundeführer Martin Eigentler. Der amtierende Europameister
freut sich natürlich sehr, wieder in seinem Heimatort an den Start zu
gehen und hofft auf ein reges Publikumsinteresse. Jeder der vorher
schon in den Genuss des Schlittenhundefahrens kommen will, kann bei
ihm auf seiner Husky Ranch ein paar Runden fahren und den Umgang mit
diesen tollen Schlittenhunden erlernen.
Schlittenhunderennen basieren auf der besonderen Freundschaft
zwischen Zwei- und Vierbeinern. Die pelzigen Dauerläufer suchen die
Nähe zum Menschen und sind in ihrer ungestümen Wildheit doch stets
verlässlicher Partner des Mushers. Eine gute Beziehung zwischen
Mensch und Tier ist daher Grundvoraussetzung für ein funktionierendes
Gespann, denn immerhin ist der Lenker auf die Energie und Kraft
seiner Freunde angewiesen.
Der Veranstalter RSSC sowie die Huskyranch Angerberg freuen sich
auf Ihr Kommen! Für das leibliche Wohl ist an beiden Tagen bestens
gesorgt!
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Alpentransitbörse: eine zugkräftige Idee
Altdorf, Schweiz - Die Berggebiete leiden stark unter den
Abgasen und dem Lärm von Lastwagen. Mit einer Alpentransitbörse wird
der LKW-Verkehr ökologisch, marktgerecht und effizient reduziert. Der
ÖBB-Zug "Alpentransitbörse" trägt ab Sonntag, 14. Dezember 2008, das
innovative Konzept einer solchen Börse quer durch Österreich.
Am Brenner, Tauern, Gotthard und Mont-Blanc belastet der
LKW-Transitverkehr Bevölkerung und Umwelt in einem kaum erträglichen
Mass. Der Strassengüterverkehr ist deshalb zugunsten einer
nachhaltigen Entwicklung des Alpenraums zu reduzieren. Die
Alpentransitbörse (ATB) ist ein geeignetes Instrument, um den
Gütertransport von der Strasse auf die Schiene zu verlagern.
Die ATB funktioniert so: Die Anzahl LKW-Fahrten durch die Alpen
wird beschränkt. Nur wer ein Durchfahrtsrecht hat, darf mit dem
Lastwagen einen Alpenübergang benutzen. Die Durchfahrtsrechte sind
frei handelbar. Die ATB ist ein markwirtschaftliches und nicht
diskriminierendes Instrument.
Die Idee einer Alpentransitbörse (www.alpentransitbörse.at) ist
vom Schweizer Verein "Alpen-Initiative" (www.alpeninitiative.ch) in
die politische Diskussion eingebracht worden. Nun hat der Verein den
ÖBB-Fernverkehrszug IC 543 auf den Namen "Alpentransitbörse" getauft.
Der Zug fährt vom 14. Dezember 2008 an täglich von Salzburg nach
Wien. In Österreich empfiehlt der VCÖ die Einführung einer
Alpentransitbörse. Auch Bundesratspräsident Jürgen Weiss (ÖVP) macht
sich stark für eine ATB. Anfang 2008 haben Regierungsvertreter aus
den Regionen entlang der Transitkorridore Brenner, Gotthard, Fréjus
und Mont-Blanc die ATB als marktbasierte Massnahme gefordert.
Der Verein Alpen-Initiative finanziert sich über
Mitgliederbeiträge und Spenden. Er hat die so genannte
Alpen-Initiative lanciert, die 1994 vom Volk gutgeheissen wurde.
Seither verlangt die Schweizer Verfassung (Grundgesetz), dass der
alpenquerende Güterverkehr auf die Schiene verlagert wird.
Samstag, 6. Dezember 2008
Hotel Innsbruck übernimmt Vorreiterrolle für barrierefreies Urlauben in Tirol
Innsbruck, investiert seit Jahren in die Rollstuhltauglichkeit ihres
Hotel. Mit der Adaptierung der Ausstattung speziell für sehbehinderte
Gäste hat das Hotel Innsbruck nun gemeinsam mit dem Tiroler Blinden-
und Sehbehindertenverbands (TBSV) und der Tirol Werbung erstmals
Prüfkriterien für blindengerechte Unterkünfte entwickelt.
Im Zuge des Pilotprojekts Hotel Innsbruck wurden allgemeingültige
Standardkriterien für die Um- und Gestaltung von Unterkünften
erstellt. Auf dieser Basis werden künftig interessierte Betriebe von
einem Expertenteam mit einem TBSV-Vertreter besucht und bei der
Umsetzung von erforderlichen Maßnahmen beraten.
"Blindengerechtes Urlauben ist einfach und unkompliziert in einem
Hotel zu integrieren. Oft sind es nur kleine Veränderungen wie die
Schaffung eines Leitsystems durch die Abwechslung von verschiedenen
Oberflächen wie Teppich oder Steinböden", erklärt Hoteldirektor
Manuel Habicher. Im Hotel Innsbruck im Zentrum der Tiroler
Landeshauptstadt wurden zusätzlich die Treppen mit Kontraststreifen
gekennzeichnet, die Personenlifte und die Zimmer mit blindengerechten
Tastern umgerüstet. Zudem können sehbehindertengerechte Maßnahmen mit
dem individuellen Design einer Unterkunft fast beliebig kombiniert
werden.
Für Dietmar Graff, Obmann des Tiroler Blinden- und
Sehbehindertenverbands, hat dieses Projekt gezeigt, wie kurz der Weg
zur blindengerechten Unterkunft sein kann. "Wenn der Wille vorhanden
ist und das Engagement der Beteiligten stimmt, können wir unseren
sehbehinderten Gästen den Urlaub in Tirol deutlich erleichtern und
das Urlaubsland Tirol gemeinsam mit der Tirol Werbung noch
attraktiver für benachteiligte Menschen gestalten", fasst Graff
zusammen.
"Die Entwicklung von barrierefreien Urlaubsmöglichkeiten geht seit
Jahren von besonders integrativ denkenden Unternehmen aus, wofür wir
sehr dankbar sind. Sie komplettieren unsere Spitzenqualitäten und
fördern das Ansehen unseres Landes als zeitgemäße Reisedestination",
so Josef Margreiter, GF der Tirol Werbung. Laut dem Deutschen
Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) leben derzeit zirka 1,2
Millionen sehbehinderte und blinde Menschen in Deutschland. Nach dem
ersten barrierefreien Hotel Weisseespitze im Kaunertal und dem
blindengerechten Wanderweg in Virgen wurde nun eine weitere
Pionierleistung in Tirol erbracht.
Das Hotel Innsbruck zeichnet sich nicht nur als erste
qualitätsgeprüfte, blindengerechte Unterkunft in Tirol aus, dass man
dieses Credo bewusst lebt beweist auch der neue rollstuhltaugliche
Wellnessbereich des Hotels, der Ende 2008 fertiggestellt wird. Auch
der Wellnessbereich wird in Zukunft mit dem Rollstuhl genutzt werden
können. Das Hotel Innsbruck ist ein Beispiel von vielen Initiativen
für ein Tirol ohne Handicap.