Bedeutung der Wasserkraft als Alternativenergie
Das Abkommen über die Nutzbarmachung des Inns im Grenzgebiet zwischen Österreich und der Schweiz "schafft die rechtliche Basis für die gemeinsame Nutzung des Inns und für die Errichtung eines Grenzkraftwerks", so SPÖ-Nationalratsabgeordneter Anton Heinzl am Donnerstag im Nationalrat. Wichtig dabei: Bei der Bewilligung müssten ökologische Interessen, der Hochwasserschutz und das Landschaftsbild berücksichtigt werden, so Heinzl mit Hinweis darauf, dass auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung erfolge. "Viele Länder wären froh, wenn sie Wasserkraft als Alternativenergien hätten", betonte SPÖ-Nationalratsabgeordnete Marianne Hagenhofer zur Debatte rund um Grenzkraftwerke am Inn. Klar sei, dass es entsprechende Auflagen im Abkommen hinsichtlich Umweltschutz gebe, so Hagenhofer. ****
Vom Abkommen selbst erwartet sich Heinzl positive Effekte auf Arbeitsplätze und Investitionen. Hagenhofer erwähnte, dass sie aus einer Grenzregion mit einem Grenzkraftwerk komme, wo das Umland - dank entsprechender Auflagen - mittlerweile seit rund zehn Jahren als Naturschutzgebiet gelte. Hagenhofer ortete allerdings ein Problem hinsichtlich der "Schwallproblematik". Hier habe Österreich bis dato nichts gegen die in der Schweiz erfolgte Wasseraufstockung unternommen - nunmehr solle es aber zu einer Aufbereitung des Wassers kommen, so Hagenhofer.
Das Inntal ist ein durch Gletscher geschaffenes Tal, welches sich durch die Schweiz, Tirol und Bayern zieht.
Montag, 17. März 2008
Inn-Nutzungsabkommen: Ökologische Interessen bei Bewilligung zu berücksichtigen
Freitag, 7. März 2008
"Chiemsee Light Tour" - Mit dem Rad und per Schiff das "Bayerische Meer" entdecken
Auf dem Fahrrad und per Schiff entdecken insbesondere Familien mit kleinen Kindern und Freizeitradler die vielfältige Urlaubsdestination am "Bayerischen Meer". Am Rande der Chiemgauer Alpen erleben Unternehmungslustige Natur, Bewegung und Kultur auf einer der abwechslungsreichsten Radstrecken im Voralpenland.
"Light" ist die Tour, da Fahrradfahrer nicht mehr um den ganzen See strampeln müssen um die Sehenswürdigkeiten der Region zu erkunden. Gemütlich auf komfortablen Leihrädern geht es vom Dampfersteg der Chiemsee-Schifffahrt in Prien auf 32 Kilometern entlang des Chiemsee-Nordufers nach Chieming. Dieser Teil des größten Sees in Bayern gilt als landschaftlich besonders reizvoll. Unterwegs laden idyllische Badeplätze und urige Gasthöfe zum Sprung ins kühle Nass oder zur Einkehr ein.
In Chieming beginnt der zweite Teil der erlebnisreichen Rad-Schiff-Kombi-Tour. An Bord eines Schiffes der Chiemsee-Schifffahrt setzen Radler auf die beiden Inseln Herrenchiemsee und Frauenchiemsee über. Schloss Herrenchiemsee ist eines der bedeutendsten Königsschlösser Bayerns und wurde von König Ludwig II. als Ehrenmal für den Sonnenkönig Louis XIV in enger Anlehnung an Versailles erbaut. Auf der Fraueninsel spazieren Chiemseeurlauber durch die Blumengärten des Klosters und besichtigen die Münsterkirche der Benediktinerinnenabtei. Die Fahrräder können während des Besuchs auf den Inseln an den jeweiligen Schiffsanlegestellen abgestellt werden. Zurück an Bord lassen die Gäste die Eindrücke des Tages Revue passieren bevor sie wieder nach Prien zurückkehren.
Der Chiemsee-Uferweg ist insgesamt 63 Kilometer lang. Auf der Chiemseeringlinie umrunden Radler und Wanderer im Besitz einer Kur- und Gästekarte von Mai bis Oktober den Chiemsee mit dem kostenlosen Rad- und Wanderbus. Dieser transportiert die Räder im Anhänger.
Weitere Tourenvorschläge, Kartenmaterial und Urlaubspauschalen mit Unterkünften stellt das Kur- und Tourismusbüro Prien sowie die Chiemsee Tourismus KG zusammen.